∞ Lieblingszitat ∞

"Jene, welche die Geschichte missachten, sind dazu verdammt, sie zu wiederholen."

-"The Iron Thorn - Flüsternde Magie" von Caitlin Kittredge

Montag, 17. Oktober 2016

Rezension: Nachtsonne - Der Weg des Widerstands (Laura Newman) Band #2


Titel: Nachtsonne - Der Weg des Widerstands
Autor: Laura Newman
Verlag: Books On Demand
Genre: Jugendroman / Fantasy
Seiten: 316 (TB)
Reihe: Nachtsonne-Chroniken (Band 2)
Beendet: 04. Oktober 2016
Taschenbuch: € 9,99
ebook: € 2,99
ISBN: 978-3738-62734-3
mehr dazu: Amazon  Website  Autorin Laura Newman








DIE WAHRHEIT ZU KENNEN IST MANCHMAL NICHT GENUG!

Nachdem sich Nova und ihre Freunde der Division angeschlossen haben, stehen sie erst am Anfang eines kräftezehrenden Kampfes gegen die Führung der HUBs. Während sie weiterhin einen Weg suchen, um den Menschen endlich die Wahrheit zu bringen, bekommt die Erde den Todeskampf der Sonne immer deutlicher zu spüren. Der Weg des Widerstands birgt viele Risiken und stellt den Mut unserer Flüchtlinge erneut auf eine harte Probe.


(1. ROUTINE)

"»Du gibst dir überhaupt keine Mühe!«
Sawyer wirft mir einen vorwurfsvollen Blick zu. Ich strapaziere seine Geduld heute über alle Maßen."



Fantasy: ★★★☆☆
Humor: ★★★★☆
Erotik: ★☆☆☆☆
Horror: ☆☆☆☆☆
Schreibstil: ★★★★★
Anspruch:★★★☆☆
Unvorhersehbar:★★☆☆☆
Spannung: ★★★☆☆
Story: ★★★★★

Gesamtwertung: ★★★★☆




Also, der Anfang des zweiten Bandes hat mir wahnsinnig gut gefallen, die Geschichte knüpft ein paar Wochen nach dem Ende des ersten Bandes an und bringt den Verlauf um einiges weiter. Allerdings zieht es sich anfangs dann doch ein kleines bisschen. Meiner Meinung nach ist das aber gar nicht so schlimm, denn es gibt eine neue Umgebung, eine komplett neue Situation und Dinge, die erklärt werden müssen. Von daher hat das ziemlich gut gepasst, weil der Leser somit auf den neuesten Stand gebracht wird. Es gefällt mir super, wie Laura Newman hier mal kein riesiges Liebesdrama einfügt, sondern sich wirklich auf die eigentliche Geschichte konzentriert. Der Anfang ist damit also wirklich gut gelungen! Weiterhin finde ich es einfach nur klasse, dass keine Dreiergeschichte eingespannt wird. Das hätte dem Buch meiner Meinung nach echt nicht gut getan. Deshalb Kompliment an Laura Newman, dass sie darauf verzichtet hat! Denn meiner Meinung nach muss sowas nicht in jedem Fantasyroman vorkommen, wie es in letzter Zeit sonst ist. Leider ging das Buch aber ab etwa der Hälfte wieder in alte Muster zurück. Damit meine ich, dass im Endeffekt am Ende nochmal die gleichen Dinge passiert sind, wie am Ende von Band eins. Zum Ende hin gibt es dann natürlich eine große Erkenntnis bzw. Offenbarung, die vermutlich eigentlich der Schlag sein sollte, der einen Cliffhanger und die Spannung für Band drei aufbauen sollte. Tatsächlich war diese Entdeckung meiner Meinung nach aber gar nicht so groß, denn genau so etwas war wirklich sehr vorhersehbar und man hätte wirklich ganz einfach damit rechnen können. Von daher muss ich leider sagen, dass mir das Ende aus dieser Hinsicht wirklich nicht gefallen hat. Außerdem hat Laura Newman im ersten Band so viele verschiedene und auch wirklich interessante Erzählstränge angeschnitten und logisch aufgebaut, dass sie vermutlich im zweiten Band ein kleines bisschen damit überfordert war. Ich fand es sehr schade, dass eigentlich nur einer der beiden größten Themen so richtig im Buch vorkamen. Natürlich merkt man auch etwas vom anderen Erzählstrang und er ist keineswegs überhaupt nicht mehr erwähnt worden. Aber ich finde, er wurde sehr vernachlässigt. Im Mittelteil des Buches hatte ich bereits eine ungefähre Vorstellung davon, wie das Ende von Band zwei und der komplette dritte Band aussehen könnten. Das Ende von Band zwei war dann aber ja allerdings so viel anders, als ich es mir vorgestellt habe, dass ich die Befürchtung habe, dass der zweite große Erzählstrang nach meiner Vorstellung im dritten Band wieder zu kurz kommen könnte. Das fände ich wirklich ziemlich traurig. Ich hoffe für Band drei, dass dies nicht der Fall sein wird, denn wie sagt man so schön? Die Hoffnung stirbt zuletzt. Denn ich muss ehrlich sagen, die Reihe hat mich von Anfang an überwältigt, ich finde die Geschichte einfach so interessant und neu, dass ich die Hoffnung in Band drei nicht aufgeben kann. Um fair zu sein, muss ich aber noch sagen, dass das Buch trotz meiner Mängel keinesfalls schlecht war. Ich fand es trotz allem wirklich wieder umwerfend, süß geschrieben und einfallsreich. Es ist eine wunderbare, tolle und interessante Welt, die Laura Newman da geschaffen hat und ich bin wirklich enttäuscht von mir selbst, dass ich so lange gebraucht habe, bis ich sie endlich angefangen habe. 



So und jetzt zu euerer Meinung!
Wer Band eins gelesen hat, hat ja mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit auch Band zwei gelesen. Wie gefällt euch die Reihe generell? Seid ihr von der Grundidee auch so begeistert wie ich? Oder hat Laura Newman damit bei euch nicht punkten können?
Was hat euch am zweiten Band besonders gefallen und was nicht? :)



Im Grunde bin ich von dieser Reihe einfach nur absolut begeistert. Der Schreibstil ist einfach und man kommt super mit! Die Geschichte geht auch in Band zwei weiter ihren Lauf, hat seine Höhen und Tiefen und gewinnt den Leser mit der wunderschönen Liebesgeschichte von Nova und Jo immer mehr. Das Ende hat mich im Gegensatz zum Rest der fesselnden und interessanten Handlung aber leider etwas kalt gelassen. Der große Cliffhänger, den ich bei dieser Story erwartet hätte, kam leider nicht. Auch gegen Ende hin hat die Handlung Risse bekommen, es hat sich plötzlich alles wiederholt und man hatte das Gefühl das Buch hatte einen fantastischen Start, der auf ein enttäuschendes Ende hinläuft. Trotz allem war auch Band zwei ein wunderschönes Buch mit einer Geschichte, die ich vor Neugierde so schnell wie möglich in Band drei weiter lesen möchte.


Samstag, 17. September 2016

Rezension: Ein ganzes halbes Jahr (Jojo Moyes) [Hörbuch] Band #1

Titel: Ein ganzes halbes Jahr
Autor: Jojo Moyes
Originaltitel: "Me Before You"
Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag
Genre: Roman
Seiten: 544 (TB)
Reihe: Lou & Will (Band 1)
Beendet: /
Taschenbuch: € 9,99
ebook: € 9,99
Hörbuch: € 7,19
ISBN: 978-3-4992-7279-0
mehr dazu: Amazon  Autorin Jojo Moyes 







Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt.
Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will.
Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird.


(2007)
"Als er aus dem Bad kommt ist sie wach, hat sich gegen das Kopfkissen gelehnt und blättert durch die Reiseprospekte, die neben seinem Bett gelegen haben."


Fantasy: ☆☆☆☆☆
Humor: ★★★★★
Erotik: ★☆☆☆☆
Horror: ☆☆☆☆☆
Schreibstil: ★★★★★
Anspruch:★★★★☆
Unvorhersehbar:★★★☆☆
Spannung: ★★★☆☆
Story: ★★★★☆

Gesamtwertung: ★★★★☆



Ja, hier weiß ich tatsächlich gar nicht, wie ich anfangen soll. Es ist wirklich schon eine ganze Weile her, dass ich das Buch angefangen habe. Dafür habe ich es erst vor ein paar Wochen beendet. Ich habe das Buch über einen sehr langen Zeitraum gehört. Es waren etwas mehr als zwei Monate. Das Hörbuch hat mich auf meiner Reise von Deutschland nach Neuseeland begleitet und war für mich quasi der Übergang. Ich kann mich deshalb nur noch wenig an den Anfang erinnern. Der “Schreibstil” hat mir von Anfang an aber sehr gut gefallen. Es war anspruchsvoll, aber dennoch konnte man einfach gut zuhören und sich ganz der Geschichte hingeben. Dass zwischen Lou und Patrick nicht alles im grünen Bereich ist, wird dem Leser von Anfang an klar. Ich weiß noch, dass ich Lou’s Job in dem kleinen Café ziemlich toll fand. Andererseits hatte ich aber ein bisschen Mitleid mit ihr, weil das das einzige war, das sie bisher in ihrem Leben aufregend fand. Trotzdem hat mich Louisa Clark während des ganzen Buches sehr oft zur Weißglut gebracht. Manchmal kam sie einem wahnsinnig naiv vor. Letzten Endes wusste man aber, dass es ihr immer nur darum ging, die Menschen zu schützen, die ihr wichtig waren. Und dabei macht ja bekanntlich jeder die größten Fehler. Louisa ist im Grunde einfach ein herzensguter Mensch, den jeder, der sie nur ein bisschen besser kennt, vor allem Übel der Welt schützen möchte. Sie hat in diesem Buch aber Erfahrungen gesammelt, die sie selbst zu einem sehr starken Menschen machen. Meiner Meinung nach zeigt sich das aber am Ende des Buches noch nicht wirklich. Ich glaube nämlich, erst im Rückblick auf diese Ereignisse, wird sie selbst aufblühen können und ihren Charakter voll ausbauen. Wer das Buch noch nicht gelesen hat, kann erwarten, dass Louisa eine sehr waghalsige und gleichzeitig standfeste Entwicklung durchmacht. Sie gewinnt sehr viel an Reife.
Will Traynor ist zu Beginn der größte Arsch. Aber auch ihn und seine Intentionen lernt man während der Geschichte zu verstehen. Wenn man Lou und Will am Anfang gegenüberstellt, kann man einen Mann sehen, der die Reife in Person ist, während Lou’s Charakter pure Naivität ausstrahlt. Meiner Meinung nach vermischen sich diese beiden Aspekte während dem Buch und machen aus beiden Personen einen starken Anker.
Ich würde sagen, jeder weiß mittlerweile, wie dieses Buch endet. Aber ich bin der Meinung, dass es egal ist, wie dieses Buch endet oder wie es hätte enden können. Denn der wichtige Teil ist doch immer die Geschichte und nicht das Ende oder? Wenn wir uns als Leser nur für das Ende interessieren, warum lesen wir dann überhaupt das ganze Buch? Könnten wir nicht einfach das letzte Kapitel lesen und damit wüssten wir, wie es ausgeht? Nein, eben nicht. Wir lesen wegen der Geschichte! Denn das ist das, was hinter einem Menschen steckt. Denn in Wahrheit gibt es doch gar kein Ende. Ja, das Buch ist beendet, aber die Charaktere leben doch weiter.
Das ist meiner Meinung nach das, was hier am besten zur Geltung kommt: Das Ende des Buches ist egal, denn die Geschichte zwischen Anfang und Ende zählt. 
Zu Will muss ich allerdings auch nochmal sagen, dass ich am Ende sehr enttäuscht war, was dem Buch aber keinen Abbruch tut. Die Realität tut ja auch oft genug weh. Vermutlich fühlt sich das für viele jetzt an, wie ein Spoiler. Aber das ist es nicht unbedingt. Ihr denkt vermutlich an etwas anderes, als ich, also von daher: Nicht mit falschen Vorurteilen an das Buch gehen! ;) 
Zum Schluss nochmal zur Autorin bzw. zum Schreibstil. Ab und zu hat Jojo Moyes ein Kapitel eingebaut, dass von einer anderen Person erzählt wird. Das hat mir so gut gefallen! Wichtig war mir aber, dass sie trotzdem die komplette Hauptgeschichte von Lou selbst hat erzählen lassen. Sie hat nicht den Trend anderer Autoren übernommen, die Kapitel abwechselnd zwischen zwei Charakteren erzählen zu lassen. Es waren wir kleine Einwürfe oder Kommentare während der Geschichte. Das war einfach wahnsinnig interessant, was bestimmte, mehr aussenstehende Figuren zu etwas bestimmtem zu sagen haben. 



Wie gefällt euch das Buch? Habt ihr eventuell auch das Hörbuch gehört?
Wie kamt ihr mit dem Ende klar? Oder kennt ihr die Geschichte nur vom Erzählen, habt das Buch aber nie gelesen oder den Film gesehen? Was haltet ihr von der Idee der Geschichte?



Mein Fazit fasst ein wahnsinniges Buch zusammen. Wie soll man ein 14-stündiges Hörbuch in drei Sätzen zusammenfassen? Es ist unglaublich, was Jojo Moyes geschaffen hat. Viele würden vermutlich sagen, es ist eines der besten Bücher, die sie jemals gelesen haben. Das ist es meiner Meinung nach nicht, aber trotzdem ist es ein sehr gutes Buch! Es hat genug Witz und Charme, Ernsthaftigkeit, Streit und Traurigkeit. Es hat einen wundervollen Schreibstil und ist anspruchsvoll, aber doch gleichzeitig einfach für zwischendurch. Dieses Buch hat sich von mir 5 Sterne verdient, nicht für das Ende, das ja vermutlich fast alle schon kennen, sondern für die Geschichte selbst, denn sie ist, was zählt. :)

Mittwoch, 10. August 2016

Rezension: Nachtsonne - Flucht ins Feuerland (Laura Newman) Band #1


Titel: Nachtsonne - Flucht ins Feuerland
Autor: Laura Newman
Verlag: Books On Demand
Genre: Jugendroman / Fantasy
Seiten: 304 (TB)
Reihe: Nachtsonne-Chroniken (Band 1)
Beendet: 07. August 2016
Hardcover: € 19,99
Taschenbuch: € 9,99
ebook: € 2,99
ISBN: 978-3738-62712-1
mehr dazu: Amazon  Website  Autorin Laura Newman










Ein Leben unter der Erde. Für Nova bedeutet das Alltag. Sie gehört zu den letzten Überlebenden unserer Welt. Doch das Schicksal hält mehr für sie bereit als ein Leben im HUB. Unfreiwillig überschreitet sie die Grenzen ihrer Realität und wagt sich, gemeinsam mit ihren Freunden, auf unbekanntes Terrain. Dabei stößt sie nicht nur auf eine grauenvolle Wahrheit, sondern auch auf faszinierende, ja beinahe magische, Tatsachen und natürlich auf diesen einen Menschen, der ihr Leben verändern wird…



(1. NEUGIERDE)
"Raus damit! Ich sehe doch, dass du mir etwas sagen willst, also leg los. Du würdest nicht so verbissen gucken, wenn es nicht wichtig wäre."



Ich bin begeistert! Was ich mir selbst von diesem Buch erhofft habe und was mir andere versprochen haben, wurde mehr als übertroffen! Ich bin wahnsinnig froh, mich endlich and die Nachtsonne-Chroniken von Laura Newman gewagt zu haben. Das war nämlich lange überflüssig. Allerdings muss ich zugeben, dass ich anfangs ziemlich skeptisch war. Irgendwie ging es mir am Anfang einfach viel zu schnell. Und Nova kam mir wahnsinnig naiv vor. Später fand ich es überragend, wie viel Laura Newman für dieses Buch recherchiert haben muss. Was sie hier an Wissen vorbringt, ist überraschend. Bis ich mir so ein Wissen über die Sterne und die Sonne angeeignet hätte, wäre mir die Lust für das Buch längst vergangen. Hier also ein riesiges Kompliment an Laura Newman! Außerdem fand ich es toll, dass die Protagonistin Nova während dem Buch nicht zur Superheldin wurde. Ich meine, ja, natürlich haben die Protagonisten immer ein besonderes Ass im Ärmel für das Ende. Aber ich fand, es wurde nicht so extrem gepusht und hochgefahren, wie in manch anderen Büchern. Außerdem war es ein ziemlich logisches und wahrscheinliches Ereignis und man konnte annehmen, dass es passiert. Und trotzdem war die Überraschung nicht zu klein. Ich kann das Buch wirklich nur jedem Fan von Fantasy und Dystopien empfehlen! Schaut es euch selbst an. Und vor allem: Mal eine wirklich komplett neue Idee, von der ich noch niemals zuvor gehört habe! Der Wahnsinn! Ich bin gespannt auf die Folgebände und kann es gar nicht erwarten, mit Band zwei anzufangen.



Habt ihr dieses überragende Buch schon gelesen? Dann schreibt mir, wie ihr es fandet! Hat es euch genau so begeistert wie mich? Gibt es vielleicht auch jemanden, der etwas auszusetzen hat oder dem das Buch nicht gefallen hat? Immer nur raus damit, ich will alle Meinungen hören! :)



Laura Newman hat mich ja schon mit "Jonah" überrascht, aber der Auftakt der "Nachtsonne"-Chroniken ist wirklich genau so toll! Man fühlt mit den Protagonisten mit, würde am liebsten mit ihnen den Weg gehen und alles ist so wahnsinnig interessant! Fast nichts darin kann so abwegig zu sein, wie es zunächst erscheint. Die Autorin hat hier wirklich ganze Arbeit geleistet, um für diese Trilogie zu recherchieren. Detailtreue in Sachen Recherche scheint ihr wirklich wichtig gewesen zu sein, was sich meiner Meinung nach auch auszahlt. Es gibt Spannung am Ende, die auf den nächsten Band zusteuert, ohne einen miesen Cliffhänger. Die Protagonisten schließt man schnell ins Herz. Kurzum: Ein Buch, das jedermanns Interesse weckt und nebenbei wahnsinnig viel Tiefgang hat! 


Dienstag, 2. August 2016

Rezension: Harry Potter and the Philosopher's stone (J. K. Rowling) Band #1


Titel: Harry Potter and the philosophers stone
Autor: J. K. Rowling
Verlag: Bloomsbury
Genre: Jugendroman / Fantasy
Seiten: 223
Reihe: Harry Potter (Band 1)
Beendet: 31. Juli 2016
Hardcover: € 15,99
Taschenbuch: € 8,99
ebook: € 8,99
ISBN: 978-3551-35401-3
mehr dazu: Amazon








Harry Potter thinks he is an ordinary box - until he is rescued by a beetle-eyed giant of a man, enrols at Hogwarts School of Witchcraft and Wizardry, learns to play Quidditch and does battle in a deadly duel. The reason: HARRY POTTER IS A WIZARD!


(CHAPTER 1 - THE BOY WHO LIVED)
"Mr. and Mrs. Dursley, of number four, Privet Drive, were proud to say that they were perfectly normal, thank you very much."


Tja, mit was soll man “Harry Potter” auch anderem bewerten, als mit vollen fünf Sternen? Unmöglich würde ich sagen. Dafür, dass ich es zum ersten Mal gelesen habe (obwohl ich die Filme bereits alle schon gesehen habe), hat es mir ziemlich gut gefallen. Da es allerdings um einen Jungen von 12 Jahren geht, hat es ja tatsächlich noch den kindlicheren Touch. Wusste ich aber alles, weiß auch jeder andere, der jemals von “Harry Potter” gehört hat. Und wer hat das nicht? Tja, nachdem ich mich dann mal an Band eins gewagt habe, kann ich nur sagen, dass es tatsächlich irgendwie ein Muss ist, “Harry Potter” nicht nur zu kennen und die Filme gesehen zu haben, sondern es auch gelesen zu haben. Es geht mittlerweile ja nicht mehr direkt um die ganze Story, sondern darum, dass die ganze Welt um Harry, Ron und Hermine einfach Kult geworden ist. Deshalb wage ich es jetzt natürlich auch nicht, etwas zu kritisieren oder generell zu bewerten. Nein, natürlich kann man auch Kult-Bücher bewerten. Allerdings kann ich es hier einfach nicht. Ich hätte nichts, das ich kritisieren könnte. Zum einen liegt das vermutlich daran, dass ich das Buch auf englisch gelesen habe und nicht wirklich sagen kann, ob mir der Schreibstil gefallen hat. Denn das hat er. Auch für jemanden, dessen Muttersprache nicht Englisch ist, ist alles wirklich leicht zu verstehen und man kommt mit allen Geschehnissen mit. Klar, versteht man nie jedes einzelne Wort und natürlich gibt es auch einzelne Passagen, die man überhaupt nicht realisiert, weil man einfach weiterliest, ohne zu merken, dass man etwas nicht verstanden hat. Aber allem in allem ist “Harry Potter” einfach ein Muss, wie ich jetzt nochmal wiederholen muss. Ich bin dem Carlsen Verlag wirklich für die aktuelle “Harry Potter”-Challenge dankbar, weil auch ich jetzt endlich mal angefangen habe, diese berühmte Reihe zu verschlingen. Tatsächlich hatte ich von den Filmen einzelne Bilder in meinem Kopf, die aber zeitlich nicht unbedingt zusammengepasst haben. Ich glaube, durch das Lesen der Reihe, bekomme ich endlich mal einen besseren zeitlichen Zusammenhang in meinem Kopf. Tja, wenn sonst noch jemand etwas über “Harry Potter and the philosopher's stone” loswerden möchte: Bitte. Denn ich habe dazu eigentlich nicht mehr zu sagen, als: Lesen! (Und ein kurzes Kompliment, an die Filmemacher. Jedes dieser Kapitel kannte ich aus dem Film und ich hatte das Gefühl, dass der Film sowas von nah am Buch war, dass es mich tatsächlich in jedem weiteren Kapitel überwältigt hat.)


Wer von euch ist denn hier ein totaler potterhead? Und wer ist vielleicht jemand, der, wie ich, immer die Filme gesehen hat, aber die Bücher nie gelesen hat?
Ja, ich weiß #shameoneveryone (naja, wer die Bücher eben nicht gelesen hat). Aber ich denke, es ist auch ohne Bücher möglich, Harry Potter Fan zu sein oder? :)


Mein Fazit fällt kurz und knapp aus: Harry Potter ist eben Harry Potter. Dazu kann man einfach mittlerweile keine Kritik mehr ausüben, liege ich da richtig? ;)

Montag, 27. Juni 2016

Rezension: Touched - Die Schatten der Vergangenheit (Corrine Jackson) Band #2

Titel: Touched - Die Schatten der Vergangenheit
Autor: Corrine Jackson
Verlag: ullstein
Genre: Jugendroman / Fantasy
Seiten: 401
Reihe: Touched (Band 2)
Beendet: 22. Juni 2016
Hardcover: € 16,95
Taschenbuch: € 9,99
ebook: € 7,99
ISBN: 978-5482-8443-9
mehr dazu: Amazon  Rezension Band #1




Sie kann andere Menschen heilen - doch ihre Gabe wird zum Fluch.

Remy hat eine besondere Gabe: Sie kann andere Menschen heilen. Dass ihre Gabe aber auch ein Fluch sein kann, weiß Remis nur zu gut: Durch sie wird eine gemeinsame Zukunft mit ihrer großen Liebe Asher beinahe unmöglich. trotzdem lieben sie sich. Doch als Asher entführt wird, bleibt Remis nichts anderes übrig, als ausgerechnet Aschers geheimnisvollen Bruder, Gabe, um Hilfe zu bitten.



(KAPITEL 1)
"Mein Angriff kam für Gabriel völlig unerwartet."



Der Auftakt des zweiten Bandes hat mir wirklich gut gefallen! Von der Idee her hat es mich aber ziemlich an die „Göttlich“-Trilogie von Josephine Angelini erinnert. Remy beginnt mit dem verhassten Bruder ihrer großen Liebe Asher, Gabriel, zu trainieren. Das ganze hatte wirklich ziemlich ähnliche Szenen mit Helen und Hector. Allerdings fand ich es danach etwas nervig und es hat sich meinen Empfindungen nach ziemlich gezogen. Natürlich wollten alle Remy von ihrer Entscheidung abbringen. Der Klassiker. Die Protagonistin möchte die Heldin spielen und alle anderen Charaktere möchten sie davon abhalten, muss sie alleine zu schützen. Ich muss aber auch sagen, dass ich Remy hier ziemlich naiv fand und ihre Entscheidungen, durch das ganze Buch hinweg, konnte ich nie wirklich nachvollziehen. Ich hätte anders entschieden.
Was der Klapptext hier sagt, wird meiner Meinung nach zunächst nicht komplett erfüllt. Denn die Entführung von Lucas ist nicht das wichtigste, was hier passiert. Der Klapptext hätte eher auf Remys Großvater bauen sollen, da das ja schon im Band zuvor sehr weit vorausgeholt wird und was mein Interesse für den zweiten Band am meisten geweckt hat. Außerdem würde ich Remys und Gabriele Zusammenarbeit nicht gerade als „um Hilfe bitten“ bezeichnen. Aber das versteht man, wenn man das Buch liest. Ich kann die Intention für diesen Klapptext zwar nachvollziehen, allerdings finde ich nicht, dass er das richtige Interesse weckt.
Für mich ist die Geschichte also erstmal so vor sich hin geplätschert. Das hat sich dann allerdings ab einem gewissen Zeitpunkt schlagartig geändert. Ich kann gar nicht genau beschreiben, wie das für mich war, ohne zu spoilern. Ich war einfach total überwältigt und überrascht. Denn eine solche Handlung hatte ich nicht von der Autorin erwartet! Respekt dafür!
Dann hat es eigentlich nach diesem nicht zu langen und nicht zu kurzen Spannungsbogen wieder so ein wenig vor sich hin geplätschert, bis wieder ein etwas kleinerer Schlag kam, der meine Befürchtungen zu einigen Personen noch verschlimmert haben. Ab und zu machte sich dann ein wenig Enttäuschung über andere Personen breit und dann kam ein Schritt, den ich von der Autorin eigentlich nicht so gut fand. Ich hatte mich mit der Situation angefreundet und jemanden ins Herz geschlossen und eine Chance gegeben, von deren Charakter ich das nie erwartet hatte. Hier gab es wieder Parallelen zur „Göttlich“-Trilogie. Meiner Meinung nach ist die Autorin in der Handlung dann wieder einen Schritt zurück gegangen, aber ich glaube, die Geschichte war eben direkt so geplant gewesen, ich habe sie nur anders wahrgenommen und mich mit etwas abgefunden, das die Autorin eventuell so nicht vorgesehen hatte.

Letztendlich kann ich nur sagen, dass mir der zweite Band besser gefallen hat, als ich zu Beginn angenommen hatte und ich habe bestimmte Hoffnungen für Band 3! :) Allerdings muss ich wegen meines Auslandsjahres noch sehr lange darauf warten, weil ich das Buchs schon zuhause liegen habe. :( Außerdem eine kleine Warnung an alle, die es noch nicht gelesen haben: Das Buch hat einen kleinen Cliffhänger, der ist meiner Meinung nach aber nicht so schlimm. :)


Das Cover ist meiner Meinung nach nicht wirklich herausragend. Es ist schön, keine Frage, aber ich finde es einfach nicht besonders. Das Mädchen mit den geschlossenen Augen ist wirklich hübsch, aber so kann ich mir Remy beim besten Willen nicht vorstellen haha Was mir allerdings gut gefällt, ist die Farbe hier besonders von diesem zweiten Band. Da der erste Band einfach rot und der dritte einfach gelb ist, finde ich dieses grün / türkis besonders hübsch! Und auch als Mitte zwischen dem rot und gelb, passt es farblich sehr gut rein :) 



Jetzt will ich von euch wissen, wie euch das Buch bzw. die Reihe bis hierhin gefallen hat! Was hat euch begeistert, die Reihe zu lesen? Oder, wenn ihr sie noch nicht kanntet, wie wirkt sie auf euch? Hat sie Interesse geweckt? :) 



Der Anfang zieht sich ein wenig. Ansonsten aber eine gelungene Fortsetzung der Reihe. Das Buch hat seine Höhen und Tiefen, birgt letztendlich aber eine Geschichte, deren Ende meiner Meinung nach ein wenig anders hätte sein können. Für alle, die vom ersten Band bereits begeistert waren ein Muss (brecht das Buch nicht ab, egal wie es sich zieht, es wird noch!). Hier ein Kompliment an die Autorin, die einen Weg wählt, der manche Leser vermutlich in den Wahnsinn treibt. ;)


Sonntag, 29. Mai 2016

Rezension: Die Magie der Namen (Nicole Gozdek) [Hörbuch]


Titel: "Die Magie der Namen"
Autor: Nicole Godzek
Verlag: Hörbuch Hamburg HHV GmbH
Genre: Fantasy
Seiten: 368 (HC) & Stunden: 8h 41min
Beendet: 28. Mai 2016
Hardcover: € 16,99
Taschenbuch: € 12,99
Hörbuch: € 9,95
ISBN: 978-3-4927-0387-1
mehr dazu: Amazon  Audible  



Der 16-jähre Nummer 19 träumt insgeheim davon, als Erwachsener ein Held und bedeutender name zu werden. Die 19 hat ihm in seinem Leben bisher kein Glück gebracht. Doch als der Tag der Namensgebung endlich gekommen ist, lösen sich seine Hoffnungen in Unglauben auf. Er erhält einen Namen, den keiner zu kennen scheint. Wer ist dieser Tirasan Passario? Nur das große Namensarchiv in der Hauptstadt Himmelstor kann ihm Auskunft geben. Gemeinsam mit dem Krieger Rustan Polliander und dessen Freunden macht er sich aufn die weit entfernte Stadt. Doch die Reise entpuppt sich als gefährlicher als erwartet. Und auch sein eigener Name hält noch einige Überraschungen für Tirasan bereit.

(DIE NAMENSGEBUNG)

"Der Name ist der Schlüssel zur Seele.

Ich war an diesem Frühlingsmorgen in dem Wissen aufgewacht, dass es der bedeutendste Tag in meinem Leben sein würde."

(Achtung SPOILER)

Die Grundidee dieser neuen Fantasy-Geschichte gefällt mir wirklich wahnsinnig gut! Die Komplexität der Geschichte und der Geheimnisse rund um die Namen und ihre Magie ist überragend. Sich so etwas auszudenken braucht wirklich eine Menge Fantasie. Alles passt schön zusammen. Allerdings muss ich auch meine Zweifel äußern. Ich hatte ja von Anfang an meine Probleme mit dem Protagonisten Tirasan. Er ist einfach ein junger Mann, der eher ein Mädchen ist- Und zwar ein ziemlich unsicheres Mädchen. Ich war wirklich, und das ist nicht nur so daher gesagt, kurz davor, die komplette Geschichte abzubrechen. Ich habe es einfach nicht mehr ausgehalten, dass in wirklich buchstäblich jedem zweiten Satz diese Selbstzweifel kamen. Und er wäre ja an allem schuld. Und ihn bemerkt ja niemand. Das schlimmste war allerdings, dass er es immer so gesehen hat, dass da vier Helden unterwegs sind (seine „Freunde“) und er einfach dabei ist. Dann wurde er einfach übersehen von anderen Menschen, die die Gruppe begrüßt haben. Ich finde es ziemlich unrealistisch, dass wenn man vier Zimmer bekommt, obwohl man zu fünft ist, auf jeden Fall etwas sagen würde, wenn man wirklich so gut befreundet wäre. Die Reise nach Himmelstor wurde wirklich relativ lange beschrieben, was aber vom Inhalt her kein Problem war. Nur die Sache mit Tirasan hat mich gestört. Wenn ich jetzt im Endeffekt allerdings nochmal über Rustan und die anderen Begleiter von Tirasan nachdenke, finde ich ihre Freundschaft plötzlich sehr suspekt. Ich meine, die Leute, mit denen er da unterwegs ist, haben ihn als Kinder gemobbt. Sie haben ihn geärgert und sich nur Wortgefechte mit ihm geliefert. Und dann reist er mit diesen Leuten? Bezeichnet sie nach kurzer Zeit als seine Freunde? Gut, keiner von ihnen, außer Rustan, wollte wirklich anfangs mit Tirasan reisen, sogar er wollte das nicht. Aber von einem Tag auf den anderen, so hat es sich zumindest angefühlt, waren Erzfeinde die allerbesten Freunde. Das ist meiner Meinung nach ziemlich unrealistisch. 

Dann kommen wir zum Ende. Ich habe in anderen Rezensionen schon gelesen, dass das Ende meist als zu schnell empfunden wurde und dem kann ich nur zustimmen. Zunächst waren da die vielen neuen Namen, die sowieso schon gewöhnungsbedürftig waren, und die man sich gar nicht so schnell merken konnte. Zu dem Hauptproblem, dass Tirasan ja herausfinden wollte, wer er war, kam dann auch noch ein ganz anderes Problem hinzu und ich dachte mir nur, was soll das denn jetzt, das hat doch momentan gar nichts mit der Frage des Buches zu tun. Gut, ganz am Ende kam dann raus, wozu das geführt hatte, das kann ich also noch akzeptieren. Aber dann kam das wirkliche Ende und ich dachte nur so, das wars jetzt oder was? Ich kann gar nicht mit Worten beschreiben, wie das Ende jetzt tatsächlich ist, weil ich einfach nicht darauf klar komme. Am aller schlimmsten finde ich allerdings, dass Tirasan wissentlich etwas verändert, was ich fast schon als homophob bezeichnen würde. 

Ich sage es jetzt ganz offen, weil es eigentlich relativ schnell im Buch klar wird: Rustan ist in Tirasan verliebt. Ich finde ihn ja wirklich zuckersüß! Der arme Kerl weiß ja gar nicht, was er tun soll. Und dann am Ende macht Tirasan, dass Rustan nicht mehr schwul ist. Und das finde ich wirklich das schlimmste an diesem Buch. Das ist einfach nur traurig. Das wäre doch viel schöner und netter zu lösen gewesen und das hat mich wirklich sehr enttäuscht. Die beiden hätten ja nicht zusammen kommen müssen (auch wenn das mal etwas schönes und neues gewesen wäre), aber diese Sache an Rustan zu verändern, finde ich gravierend.

Es gab leider viele Dinge, die mich an diesem Buch gestört haben, auch wenn Tirasan wenigstens sich selbst etwas verändert hat. Allerdings finde ich es auch ein bisschen komisch, dass Tirasan anfangs unbedingt berühmt sein will und gekannt werden will. Am Ende ist er das nämlich (was für eine Überraschung) und will es auf einmal nicht mehr.

Auch der Leser, Jacob Weigert, hat mir hier viel vermiest. Eigentlich mochte ich ihn ja aus der Jubiläumsausgabe von Twilight, aber das hier fand ich wirklich nicht schön. Er hat bei jeder Gelegenheit die Stimme verstellt und es klang einfach komisch. Seine normale Stimme war eigentlich in Ordnung, wenn Tirasan nicht gerade verängstigt war. Allerdings hat er bei den anderen Männern seine Stimme so tief gehalten, das war wirklich unrealistisch. Die Mädchenstimmen klangen wieder viel zu hoch und es klang einfach alles komisch, wenn er seine Stimme verstellt hat. Das sollte er sich meiner Meinung nach abgewöhnen... 


Außerdem habe ich das Gefühl, die Autorin hatte wahnsinnig viele Probleme eingebaut, die sie einfach so schnipps mit einem Satz verändert und perfekt gemacht hat. Für solche gesellschaftlichen Probleme haben andere Fantasy-Romane drei Bände. Im Prinzip ist das gar keine Lösung, sondern schwupps, wie mit einem Zauberstab: alles perfekt.

Das Cover gefällt mir wirklich richtig gut. Ich finde es sehr magisch gestaltet und gerade, dass die Namen, die darauf geschrieben sind, so geheimnisvoll in Schlangenlinien um alles herum gewunden sind, macht das Buch irgendwie ansprechend. Ich finde es auch toll, dass die Namen, die man darauf lesen kann, wirklich im Buch vorkommen. Schade ist nur, dass man Tirasan Passario nirgends findet, aber das könnte auch eine Bedeutung haben. 

Kennt ihr das Buch? Habt ihr es noch auf dem SuB liegen oder sogar schon gelesen?
Habt ihr vielleicht eine ganz andere Meinung zu dem Buch? Fandet ihr es vielleicht sogar im Gegensatz zu mir herausragend? Oder besonders schön?
Oder habe ich euch vielleicht leider mit meiner Rezension davon abgehalten? (Das war nicht mein Ziel, sorry :D)

Ich muss ganz ehrlich sagen, das einzige, wofür dieses Buch diese 3 Sterne verdient hat, ist die Grundstory bzw. die Grundidee. Das Ende ging einfach viel zu schnell, die Protagonisten waren nicht gut durchdacht und irgendwie war vieles einfach ein bisschen fragwürdig, unrealistisch und man wusste gar nicht mehr, was jetzt wieder wo weshalb passiert war. Ich fand das Ende wirklich sehr verwirrend und man war total überfordert mit den vielen neuen Figuren, die auf einmal super wichtig waren. Weswegen das Buch von mir auf keinen Fall 4 Sterne bekommen hat, war etwas, das Tirasan am Ende getan hat. Ich finde das einfach unmöglich, denn die Autorin hat einen Protagonisten eigentlich doch ziemlich schön gestaltet. Aber dieser wunderbaren Figur hat die Autorin das wichtigste an seinem Charakter geraubt und das ist einfach unerträglich für mich als Leser. Sehr schade. Ich glaube, wenn man das Buch mit Folgebänden geplant hätte, hätte aus der Geschichte noch etwas Besseres werden können. Aber irgendwie war alles in ein Buch gequetscht und viel zu viel auf einmal.